Eisenzeit
Die handwerklichen Fähigkeiten der Kelten, das neue Material Eisen zu bearbeiten, lassen sich an einem Eisenbarren sowie einer Fibel bewundern. Märchenhaft wird es bei den Regenbogenschüsselchen. Eine alte Legende erklärt den außergewöhnlichen Namen dieser Goldstücke: In früheren Jahrhunderten konnte es geschehen, dass ein Bauer auf einem gepflügten Feld nach starkem Regen kleine Münzen fand. Die Erde wurde fortgeschwemmt und die glänzenden Goldstücke, die wie kleine Schüsselchen aussehen, kamen zum Vorschein. Da nach einem Regen oft ein Regenbogen erscheint, dachten die Menschen, dass die Goldstücke vom Ende des Bogens herabgetropft waren. Sie wussten damals noch nicht, dass die Kelten diese Münzen vor langer Zeit hergestellt hatten. Übrigens waren diese Regenbogenschüsselchen mehr wert als der Ochse, mit dem der Bauer das Feld gepflügt hatte. Und auch heute noch kann es passieren, dass man mit viel Glück Regenbogenschüsselchen im Erdboden finden kann.