Ausstellung

Rückblick

Kinder gehen gerne ins Museum ...

... wie die erfolgreichen Präsentationen und Ausstellungen für junge Besucher im Landesmuseum Württemberg zeigen. Im Vordergrund stehen bei jeder Ausstellung das eigenständige Entdecken, Erleben, Forschen und Träumen. Interaktive und spannende Inszenierungen lassen Vergangenes lebendig werden und wecken Spaß an Geschichte.

3D Panorama View – 7 SuperSchwaben

7 SuperSchwaben

22.10.2016 bis 30.7.2017

Kehrwoche und Maultaschen? Das ist nicht alles, was die schwäbische Region zu bieten hat! In der Mitmachausstellung "7 SuperSchwaben. Helden und Erfinder im Jungen Schloss" stellte das Kindermuseum geniale und mutige Persönlichkeiten aus der Region vor. Ob Torwand, Planetenspiel in einer Mondlandschaft oder Trickfilmstudio - an spannenden Stationen lernten kleine und große Besucher die Errungenschaften und Verdienste berühmter Schwaben kennen.

Mit dabei waren der Astronom Johannes Kepler, der Dichter Friedrich Schiller, der Ingenieur GottliebDaimler, die Unternehmerin Margarete Steiff, der Gründer des erstenHollywood-Studios Carl Laemmle, die Widerstandskämpferin Sophie Scholl und der Fußballstar Sami Khedira.

Römische Baustelle! Eine Stadt entsteht

Junges Schloss Stuttgart - Kindermuseum / Rückblick Ausstellung - Römische Baustelle

25.10.2014 bis 26.6.2016

Das Kindermuseum hatte sich bei der vierten Mitmachausstellung in eine „Römische Baustelle“ verwandelt. Hier war das Betreten erlaubt, denn eine ganze Stadt wartet darauf, gebaut zu werden.

Die Römer hinterließen tiefe Eindrücke bei den Völkern, die sie unterwarfen und mit denen sie später auch Tür an Tür zusammenlebten. Diese Einflüsse, die auch blieben, als die Römer schon längst wieder weg waren, sind gerade in der Architektur gut sichtbar. Doch was war besonders „römisch“? Was gehörte zur Ausstattung der Siedlungen? Welche Werkzeuge benötigte man zum Bau? Was war ein Portikus?

Antworten auf diese Fragen erarbeiteten sich die jungen Besucher im Kindermuseum selbst. In der Mitmachausstellung „Römische Baustelle! Eine Stadt entsteht“ wurde eine Stadt nach römischem Vorbild gebaut. Das Junge Schloss war dem Alltagsleben der Römer und ihrer großartigen Baukunst auf der Spur. Die Kinder pflasterten eine römische Straße, deckten ein Dach decken oder errichteten einen Rundbogen. Dabei waren natürlich nur antike Techniken und Werkzeuge im Einsatz. Und damit nicht genug: Auch die Anordnung der Gebäude und ihre Wasserversorgung wurde von den kleinen Baumeistern geplant.

>> Film zur Mitmachausstellung

3D Panorama View – Römische Baustelle

Märchenhaftes Russland

Junges Schloss Stuttgart - Kindermuseum / Ausstellung Märchenhaftes Russlland

5.10.2013 bis 3.8.2014

Auf nach Russland! Die dritte Mitmachausstellung „Märchenhaftes Russland“ nahm die kleinen und großen Besucher mit auf eine spannende Entdeckungstour ins Zarenreich.

Auf den Spuren von Prinzessin Sophie Dorothee von Württemberg lernten die Kinder die Lebensweise der Menschen im zaristischen Russland kennen. Die schöne Prinzessin machte sich im Jahre 1776 auf die Reise zu ihrem zukünftigen Ehemann. Als ihre Reisebegleiter lernten die jungen Besucher das Leben der ländlichen Bevölkerung und ihre großartige Handwerkskunst kennen. Am Reiseziel Moskau angekommen wartete auf sie ein prachtvoller Palast und die Krönungszeremonie. Und immer mit dabei: Die rätselhafte Hexe Baba Jaga, der geheimnisvolle Feuervogel, der warmherzige Väterchen Frost und viele weitere zauberhafte Figuren der russischen Märchenwelt!

An den einzelnen Stationen der Präsentation war wieder eigenes Handeln gefragt. In spannender Form vertieften echte Objekte, Repliken und spielerische Elemente, sowie stimmungsvolle Inszenierungen das Leben vor über 200 Jahren. Die Ausstellung orientierte sich dabei an der Lebenswelt der Kinder. Mit ihrer Reise in die Fremde thematisierte sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kulturen.

Tapfer, pfiffig, einfach stark!

Junges Schloss Stuttgart - Kindermuseum / Ausstellung Kelten

15.9.2012 bis 4.8.2013

Die Kelten waren da! Bei der zweiten Mitmachausstellung "Tapfer, pfiffig, einfach stark! Die Kelten im Jungen Schloss"drehte sich alles rund um die sagenumwobenen Kelten.

Noch heute lassen sich Relikte keltischer Besiedlung in unserer Region entdecken. Oft liegen solche Siedlungsreste versteckt im Wald. Aus diesem Grund bildete ein märchenhafter Wald den zentralen Ausgangspunkt für die Präsentation. Dieser rätselhafte Ort verborg viele Geheimnisse, gab aber zugleich auch zahlreiche Hinweise, die halfen, die Kelten und ihre Lebensweise besser kennen zu lernen. Große und kleine Besucher fanden dort mysteriöse Spuren, die direkt in die Vergangenheit zu den Kelten führen.

Von der Kleidung über ein begehbares Labyrinth, das die wichtigsten keltischen Handelswege veranschaulicht oder eine Schmiedewerkstatt gab es noch viele weitere Stationen, die die „Sachkenntnis“ und die Geschicklichkeit der kleinen und großen Museumsbesucher auf die Probe stellten. In spannender Form vertieften spielerische Elemente, Originalexponate und Repliken sowie stimmungsvolle Inszenierungen kulturgeschichtliche Themen rund um die Kelten unserer Region vor über 2000 Jahren.

Geheimnisvolle Wunderkammer

Junges Schloss Stuttgart - Kindermuseum / Ausstellung Geheimnisvolle Wunderkammer

17.10.2010 bis 15.4.2012

Als Mammutjäger Tiere beobachten, auf einem römischen Markt mit fremdartigen Speisen handeln oder eine Ritterprüfung ablegen - die erste Mitmachausstellung" Geheimnisvolle Wunderkammer. Schatzsuche im Jungen Schloss" hielt für Kinder viele Überraschungen bereit. Im Zentrum der Präsentation stand eine Wunderkammer aus der Renaissance. Sie bot einen chronologischen Überblick über die Epochen von der Urzeit bis in die Neuzeit. Den Epochen Steinzeit, Römerzeit, Mittelalter und Neuzeit waren besondere Abenteuerbereiche zur Vertiefung angeschlossen. Hier erlebten die Kinder Geschichte hautnah und schlüpften in historische Rollen.

Überall wurde das Thema Schätze aufgegriffen und durch die Epochen weitergeführt: Ein unscheinbarer Feuerstein aus der Steinzeit offenbarte seine Qualitäten erst, wenn die Besucher in die Welt der Mammuts und Eiszeitjäger eintauchten. Keltische Münzen waren schon eher als „Schätze auf den ersten Blick“ zu erkennen. Aufgelockert wurden die „echten“ wertvollen Schätze durch hands on Stationen, hinter denen sich so manche Überraschung verbarg.